flux-icon-smIhr sitzt oft spät Abends noch vor dem Monitor und werdet einfach nicht müde ? Das ging mir lange Zeit auch so – oft saß ich bis Nachts 0:30 oder 1:00 Uhr vor der Kiste und hatte keinen Grund ins Bett zu gehen, obwohl ich Morgens immer recht früh aufstehe (6 Uhr). Klingt ungesund ? War es bestimmt auch. Dem aufmerksamen Leser dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass ich in der Vergangenheitsform schreibe.

Leute es gibt eine Lösung ! Weniger Blauanteil im Licht gegen Abend wirkt wahre Wunder. Hin und wieder hat man auch was davon gehört, aber es doch – wenn man ehrlich ist – nie wirklich ernst genommen. Ich habe vor Kurzem durch Zufall meine Beleuchtung am Schreibtisch von einer kaltweissen Leuchtstoffröhre auf warmweisse LED Beleuchtung umgestellt und habe seitdem Abends nicht mehr ganz so lange durchgehalten (Die Augen brannten und ich wollte nur noch ins Bett). Ich dachte erst noch das sei ein Zufall, dann aber kam Cyanogen Mod mit einem Update auf mein Handy und brachte die neue Funktion „LiveDisplay“ – eine App, welche den Rotanteil des Displays der Tageszeit anpasst und beim Display Abends den Blauanteil herausnimmt. Die Müdigkeit wurde schlimmer 😉 Dann trat ich den Test an und suchte mir eine Software, welche diesen magischen Effekt auch auf dem PC vollbringen kann. Dabei stieß ich auf die Software f.lux (1), welche auch noch Freeware ist.

Nach der Installation erkennt das Tool den Standort (bei mir leider Falsch, aber man kann den Standort manuell korrigieren) und dann wird es passend mit dem Sonnenuntergang immer roter auf dem Monitor. Der Effekt ? Ich liege, wenn ich diese App aktiviert habe schon gegen 23 Uhr im Bett und bin total erledigt – natürlich ist man dadurch auch am nächsten Tag wesentlich ausgeschlafener und kann wahre Bäume ausreissen – toll 😉

Das Fazit: Eine erstaunlich gut funktionierende, einfache Software. Probiert es unbedingt mal aus, aber achtet darauf, dass ihr sonst keine Blaulichtquellen in der Nähe eingeschaltet habt.

Quelle:
(1) https://justgetflux.com/

Ja ich weiss, das Thema ist unendlich breitgetreten. Aber ich habe mich jetzt schon so oft geärgert,dass das Restore nicht funktioniert, wenn man es denn dringend braucht, dass ich jetzt diesen kleinen Artikel schreibe, wie ich das Problem angegangen bin. Denn die goldene Grundregel beim Backup lautet: Ein Backup ohne funktionierendes Restore ist kein Backup ! Gefunden habe ich dann nach langem Suchen ein Script von Jondalar aus dem VDR-Portal, welcher mittels fsarchiver eine vollständige Sicherung des Filesystems macht. (1)

Schon mal nicht schlecht – außer man möchte wie ich eine einzelne Datei wiederhaben, denn der Parameter savefs sichert das ganze Filesystem mit der Partition und möchte daher auch eine neue Partition schreiben. (Und sowas merkt man dann beim Restore – Argh !) Also ein vollständiges Backup (Parameter savefs) mit einer kleinen, separaten Ordnersicherung (Parameter savedir).

 
Bitte betrachtet die folgenden Codesegmente als Beispiel und nicht als vollständig funktionierendes Backup – ihr müsst die Pfade auf eurem System anpassen. Beim exclude Parameter -e habe ich z.B. Pfade drinstehen, welche es auf eurem System nicht geben wird usw.. Nehmt es als Gerüst, passt es euch an und vor allem: Probiert bitte das Restore aus !
Hier meine abgewandelte Variante, welche auch noch das /etc und /script Verzeichnis separat abspeichert:

Backupscript

#!/bin/bash
# Backupscript by Jondalar extended by dreadnet

# Variablen
BWEEKDAY=`date +%w`
BPATH="/mnt/btsync-mabu/backup"
BSOURCEFS="/dev/sda1"

#limit cpu usage server will still run smoothly
cpulimit -P /usr/sbin/fsarchiver -l 20 &

`ionice -c 2 fsarchiver savefs $BPATH/jarvis_backup_tag_$BWEEKDAY $BSOURCEFS -A -a -o -v -e /srv/vdr/video.00 -e /tmp -e /proc -e /dev -e /mnt -e /nas -e /synch -e /medialib -e /btsync`

# Save iportant folders separately
fsarchiver savedir $BPATH/jarvis_backup_ETC_tag_$BWEEKDAY /etc -A -a -o -v -z 8
fsarchiver savedir $BPATH/jarvis_backup_SCRIPT_tag_$BWEEKDAY /script -A -a -o -v -z 8

#Save Apt Packages config separately
dpkg --get-selections | awk '!/deinstall|purge|hold/ {print $1}' > $BPATH/jarvis_packages.list_$BWEEKDAY
apt-mark showauto > $BPATH/package-states-auto_$BWEEKDAY
apt-mark showmanual > $BPATH/package-states-manual_$BWEEKDAY
cp /etc/apt/trusted.gpg $BPATH/trusted-keys.gpg_$BWEEKDAY

Zu guter Letzt und als Worst-Case-Szenario sichere ich noch die aktuellen Paketinforationen. So Könnte man aus den Konfigurationsdateien aus /etc und diesen Infos das Komplette System mit ein wenig mehr Aufwand wiederherstellen. Ausfürlich beschrieben auf: (2)

Vollständiges Restore
Bei einem vollständigen Restore dann eine neue Platte nehmen, Partitionieren und mittels Live System das Archiv wieder zurückschreiben lassen (Pfade und Sicherungs-Tag natürlich vorher anpassen!):
fsarchiver restfs /mnt/btsync-mabu/jarvis_backup_tag_XXX.fsa id=0,dest=/dev/sda1

/proc und /dev einfach nur anlegen
Neu booten und glücklich sein.

Partielles Restore
Möchte man z.B. nur das /etc verzeichnis oder einen Teil davon wiederherstellen geht das via
fsarchiver restdir /$BPATH/jarvis_backup_ETC_tag_XX.fsa /tmp/extract (nie direkt zurücksichern)

Fazit
Funktioniert einfach und lässt sich im Notfall schnell wiederherstellen. Hoffentlich brauche ich es nie wieder…
Wer sich das ganze genauer anschauen möchte, sollte sich die Doku zu fsarchiver anschauen (3).

Quellen:
(1) http://www.vdr-portal.de/board16-video-disk-recorder/board99-distributionen/board96-yavdr/p992287-backup-iso-erstellen/
(2) http://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung/Tipps
(3) http://www.fsarchiver.org/QuickStart

Mit welchen Worten fängt man den einen Blog an ? Diese Frage geisterte in den letzten Tagen öfter in meinem Bewusstsein herum – eine klare Antwort habe ich jedoch nicht gefunden. Vielleicht erkläre ich einfach meine Motive gesammeltes Wissen einfach so in das Internet zu bringen, obwohl die hier zu behandelnden Themen doch sicher schon tausendfach redundant vorhanden sein dürften.

Nun – Dreadnet ist in erster Linie ein Blog für mich und meine Hobbys. Im Grunde genommen gibt es ein kleines Dreadnet schon die ganze Zeit offline auf meinem Rechner in Form eines kleinen Wikis, in dem ich für mich nützlich erscheinende Informationen geordnet zu speichern versuche. Da in meinem Bekanntenkreis Interesse bestand, an diesen Informationen teilzuhaben, werden diese Infos in Zukunft auch hier gepostet. Ich hoffe sie sind jemandem nützlich. Für die hier bereitgestellten Informationen wird seitens des Webseitenbetreibers keine Haftung übernommen. Auch versteht bitte, wenn ich keinen ausführlichen Support für euer akutes Problem übernehmen kann, wenn ihr etwas nachmachen möchtet – dafür ist diese Seite aber auch nicht gedacht. Ich verdiene mit dieser Seite kein Geld und stelle die hier veröffentlichten Informationen gratis und in meiner knappen Freizeit zur Verfügung. Für alles Weitere braucht man dann etwas Sachverstand und ein gutes Händchen für eine Suchmaschine. Ich werde aber auch versuchen in den Artikel Quellen zu belegen mit weiteren ausführlichen Infos – so dass man mit etwas Aufwand auch schnell zu seinem Ziel gelangt.

In diesem Sinne auf eine schöne Zeit in diesem Blog!

Gruß,
Marko

Herzlich willkommen auf den neuen Seiten von Dreadnet. Die Seite befindet sich gerade noch im Aufbau und kann daher an der ein oder anderen Stelle noch Fehler enthalten – ich werde das in den nächsten Tagen regeln. Dann gibt es auch mehr Infos. Bis dahin: Bleibt dabei 😉

 

Gruß,

Marko